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Anmerkung:
Alle auf dieser Website ermittelten Informationen habe ich selber aus diversen Quellen recherchiert.
Ich habe historische Fakten gesammelt und keine urheberrechtlich relevanten Texte übernommen.
Die Inhalte dienen der Information unserer Leser.

 

Egmont Franz Schneider Verlag, München:

Gegründet wurde der Verlag 1913 in Berlin von Franz Schneider. Bereits in den Zwanzigerjahren profilierte sich das Unternehmen
als  Kinder- und Jugendbuchverlag mit damals bekannten Autoren wie Sophie Reinheimer.
    siehe die Ausgaben von
Sophie Reinheimer.

Bereits in den 1920er und 1930er Jahren etablierten sich die Schneiderbücher als Kinderbuchreihe mit Leineneinband in einem speziellen Format.
Margarete Haller
und Peter Mattheus präsentierten erstmals schon zu dieser Zeit ihre Helden Gisel und Ursel  sowie  Minnewitt,
die in den 50er Jahren alle Kinder kannten.
    siehe hier die
Übersicht der Schneider-Kinderbuchserien.

Das heutige Verlagsprofil wurde durch die Geschäftsentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg und durch den Umzug nach München im Jahr 1953 geprägt.

In den 1950er Jahren waren vor allem die glanzlackierten Schneiderbücher ("mit dem roten Punkt") - Rückenbeschriftungen siehe weiter unten - bei Kindern in aller Munde:
Bekannte Autoren z.B. Fritz Otto Busch, Fred Dietrich, Margarete Haller, Erich Kloss, Hans J. Laturner, Peter Mattheus,
Greta Steffens, Elisabeth Streit, Hans J. Pirner und Rolf Ulrici.
Ende der fünfziger Jahre bis Mitte der sechziger Jahre kamen u. a. Berte Bratt, Oliver Hassenkamp, Marie Louise Fischer und Enid Blyton
zum Schneider Verlag: Diese Autoren gelten heute als Klassiker des Jugendromans.
    siehe die Ausgaben der Schneiderbücher in den 1950er bis 1990er Jahren.

In den siebziger Jahren wurde das Programm, das zuvor seinen Schwerpunkt im Bereich
der klassischen Kinder- und Jugendromane hatte, hinsichtlich der Programmgestaltung und der Zielgruppen erweitert.
Neue Serien wurden konzipiert und neue Autoren gewonnen, Bereiche wurden verändert.
     siehe z.B. die neuen Krimi- und Detektivreihen im Schneiderverlag.

1985 wurde der Verlag an die dänische Mediengruppe Egmont verkauft.
Zu dieser Gruppe gehören zum Beispiel auch der Comicverlag Ehapa und die vgs verlagsgesellschaft in Köln.

 

Die Entwicklung der Rückenbeschriftung
am Beispiel verschiedener Auflagen des Buches:  
Minnewitt und Knisterbusch in Australien
 
von  Peter Mattheus und dem unveränderten Deckelbild von Fritz Eichenberg

Embleme von links nach rechts:
a) Die Erstausgabe (mit Leinenrücken) von 1930 mit FSV-Emblem im Oval
b) Ausgabe im Vier Tannen Verlag von 1950 mit den vier Bäumen
c) Ausgabe um 1952 mit dem lesenden Kind ohne roten Punkt
d) Ausgabe um 1954 mit dem hellroten Punkt

Die Embleme auf den Einbandrückseiten der verschiedenen Versionen:
a) Die Erstausgabe von 1930: b) Die Vier Tannen Ausgabe von 1950: c) Die Ausgabe um 1952: d) Die Ausgabe um 1954:

 

Ebenso interessant die Entwicklung der Rückenbeschriftungen der folgenden Lackausgabe:

Die Entwicklung der Rückenbeschriftung
am Beispiel verschiedener Auflagen des Buches:  
"Paul vom Zirkus Serpentini",
später in "Zirkuspaul" umbenannt
von  O. B. Wendler und dem nahezu unveränderten Deckelbild von Felix Smetana

Embleme von links nach rechts:
a) Die Ausgabe (mit Leinenrücken) um 1940 mit FSV-Emblem im Oval
b) Ausgabe von 1951 mit dem FSV-Schriftzug
c) Ausgabe um 1952 mit dem lesenden Kind ohne roten Punkt
d) Ausgabe von 1953 mit dem lesenden  Kind und dem hellroten Punkt (zum 40jährigen Jubiläum des Verlages)

Die Embleme auf den Einbandrückseiten der verschiedenen Versionen:
a) Die Ausgabe um 1940: b) Die Ausgabe von 1951: c) Die Ausgabe um 1952: d) Die Ausgabe von 1953:
 

 

Noch vielfältiger die Rückenbeschriftungen der verschiedenen Auflagen folgender berühmter Gisel und Ursel-Ausgabe von Margarete Haller:

Die Entwicklung der Rückenbeschriftung
am Beispiel verschiedener Auflagen des Buches:  
"Gisel und Ursel"

Erster Band der Reihe von  Margarete Haller und dem nahezu unveränderten Deckelbild von Lotte Oldenburg-Wittig

Embleme von links nach rechts:
a) Ausgabe im Vier Tannen Verlag von 1950 mit den vier Bäumen
b) Ausgabe von 1950 mit dem FSV-Schriftzug
c) Ausgabe um 1951 mit dem lesenden Kind ohne roten Punkt
d) Ausgabe um 1954 mit dem lesenden Kind und dem hellroten Punkt
e) Ausgabe um 1960 mit dem roten stilisierten S.

Die Embleme auf den Einbandrückseiten der verschiedenen Versionen:
a) Vier Tannen Verlag von 1950 b) Ausgabe von 1950 mit FSV-Schriftzug c) Ausgabe um 1951 ohne roten Punkt d) Ausgabe um 1954 mit rotem Punkt e) Ausgabe um 1960 mit stilisiertem S
   

 

 

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