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Illustrationen
von Jean-Jacques Grandville |
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| Grandville
oder Jean-Jacques Grandville (geb. am 13. September 1803 in
Nancy; gest. am 17. März 1847 in Vanves bei Paris; eigentlich Jean
Ignace Isidore Gérard) war ein französischer Lithograf, Maler und
Zeichner, dessen beruflicher Werdegang eng verbunden war mit den
unruhigen politischen Verhältnissen in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts in Frankreich. Zur Zeit der Julimonarchie arbeitete
er mit großem Erfolg als politischer Karikaturist für die
oppositionellen Zeitschriften La Caricature und Le Charivari
in Paris. Nach 1835 machte er sich einen Namen als Illustrator
klassischer und zeitgenössischer Literatur. Sein formales Hauptmotiv war
die anthropomorphe Tier- und Pflanzendarstellung: er zeichnete
Mischwesen aus Teilen von Menschen, Tieren und Gewächsen, um bestimmte
Eigenschaften der Dargestellten zu charakterisieren. Das Gesamtwerk
Grandvilles besteht aus rund 3000 Zeichnungen. Sein Privatleben verlief
unglücklich, dem frühen Tod in geistiger Verwirrung ging eine Reihe von
Todesfällen in der engeren Familie voraus. Jean Ignace Isidore Gérard wurde als Sohn des Miniaturmalers Jean Baptiste Mathias Gérard Grandville (1766–1854) und dessen Frau Catherine Emilie Viot in Nancy im Nordosten Frankreichs geboren. Er hatte zwei Brüder und zwei Schwestern. Seine Großeltern hatten als Schauspieler den Künstlernamen „Grandville“ angenommen, sein Vater verwendete diesen Namen als Zusatz zu seinem Familiennamen, um sich von seinem älteren Bruder zu unterscheiden, der ebenfalls als Miniaturmaler tätig war. 1815 besuchte Grandville das Gymnasium in Nancy. Er blieb trotz Nachhilfestunden ein mäßiger Schüler. 1817 wurde er Lehrling bei seinem Vater. In der Miniaturmalerei war er nicht sehr erfolgreich, da er sich nicht dazu verstehen konnte, seinen Kunden zu schmeicheln. Er zeichnete jedoch sehr viel, mit erkennbarer Neigung zur Karikatur. Schon damals entstanden die ersten Tierfiguren mit menschlichen Zügen (hommes-bêtes), ein häufiges Motiv in seinen späteren Arbeiten. Die hier vorgestellten Werke Grandvilles stammen von 1838: die Zeichnungen für Jonathan Swifts Gullivers Reisen (Voyages de Gulliver dans des convées lointaines), und von 1839 für Daniel Defoes Robinson Crusoe (Aventures de Robinson Crusoe). Oben ein Selbstporträt des Künstlers um 1830. |
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Einige typische Arbeiten:
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Einband-Illustration in Jonathan Swift: Gullivers Reisen;
Rottacker Verlag, Stuttgart; Ausgabe von 1948; siehe hier unsere Bücher von Jonathan Swift ... |
Innen-Illustration in Jonathan Swift: Gullivers Reisen;
Rottacker Verlag, Stuttgart; Ausgabe von 1948; siehe hier unsere Bücher von Jonathan Swift ... |
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Innen-Illustration in Jonathan Swift: Gullivers Reisen;
Rottacker Verlag, Stuttgart; Ausgabe von 1948; siehe hier unsere Bücher von Jonathan Swift ... |
Einband-Illustration in Daniel Defoe: Robinson Crusoe;
Weichert Verlag, Hannover u.a.; Ausgabe um 1950; siehe hier bei unseren Büchern mit Robinsonaden ... |
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Innen-Illustration in Daniel Defoe: Robinson Crusoe; Weichert
Verlag, Hannover u.a.; Ausgabe um 1950; siehe hier bei unseren Büchern mit Robinsonaden ... |
Innen-Illustration in Daniel Defoe: Robinson Crusoe; Weichert
Verlag, Hannover u.a.; Ausgabe um 1950; siehe hier bei unseren Büchern mit Robinsonaden ... |
Siehe auch:
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